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Medikamentenspende für Kalambaka

Seit dem Schwabacher Bürgerfest 2014 hat das Kalambaka-Komitee mit Unterstützung des Schwabacher Tagblatts zur Spende von nicht mehr benötigten Arzneimitteln für soziale Apotheken in Griechenland aufgerufen. Erfreulicherweise haben die Schwabacherinnen und Schwabacher gerade den zweiten Aufruf im Oktober aufgegriffen und im Cafe Regina wie auch im Evangelischen Haus insgesamt drei Kisten mit Medikamenten gefüllt. Pfarrer Paul Zellfelder stellte erfreut fest: „Wir mussten die Abgabemöglichkeiten um mehrer Tage verlängern, da immer wieder Medikamenten-Spenden in die Wittelsbacher Straße gebracht wurden."

Aufgrund der großen Medikamenten-Menge entschied sich das Kalampaka-Komitee, die Medikamente der Partnerstadt in Mittelgriechenland direkt zukommen zu lassen. Und tatsächlich gelang es mit Unterstützung des Komitee-Mitglieds Dr. Evthymios Papachristos, dass trotz schwieriger Zollbestimmungen die Schwabacher Spende kurz vor Weihnachten in Kalmabaka in Empfang genommen werden konnte. Die Medikamente und medizinischen Hilsmittel wie Krücken werden jetzt über eine soziale Apotheke kostenlos an Menschen ohne Krankenversicherung oder mit geringem Einkommen verteilt. Das Partnerschafts-Komitee aus Kalampaka bedankte sich mit den Worten: „Diese Inititative unterstreicht den Geist der Partnerschaft, nämlich die Solidarität der Völker Europas, über die politischen Zweckmäßigkeiten hinaus."