Stadtportal Schwabach

ortung X Station 27 - Gäste: Grund Genug (Halle)

Es geht seinen Klang

Acht Künstler/innen verbergen sich hinter dem Namen „Grund genug“, einem Künstlerkollektiv, das sich 2013 formierte und sich die Aufgabe stellte, gemeinsam künstlerische Positionen im Diskurs zu vertiefen.

Die junge Formation von sieben Absolventinnen und einem Absolventen der Akademien Halle, Leipzig und Dresden entwirft die Utopie einer in der Geschichte bereits häufig ausgerufenen, aber nie eingetretenen "Goldenen Zeit"...

Sowohl in Einzelarbeiten wie in Teamarbeit zeigen Caterina Behrend, Anka Bückler, Frauke Freese, Manuela Henschke, Katharina Müller, Marko Raffler, Daniela Schönemann und Luzia Werner ihre dazu entwickelten Werke.

Ein Gemeinschaftsprojekt sind die tönenden Silberkugeln im Werk „Es geht seinen Klang“. Die im Inneren mit Lamellen versehenen Silberkugeln werden von Besuchern in Bewegung gesetzt. Die auf diese Weise entstehenden Klangbilder, symbolisieren eine „Goldene Zeit“ auf der Grundlage des Zusammenspiels vieler Teilnehmer.
Ähnlich wie die Klanginstallation können die Einzelarbeiten der Teilnehmer/innen verstanden werden: Ein Spiel, das erst in der Gemeinschaft die Utopie eines neuen, vielleicht „Goldenen Zeitalters" Realität werden lässt.

Birgit Rauschert

Die Künstlergruppe Grund Genug wurde 2013 von AbsolventInnen der Kunsthochschulen Halle, Leipzig und Dresden gegründet. Grund Genug ist Netzwerk, gemeinsamer Ausstellungsbetrieb und Diskurs. Die in der Gruppe vertretenen Medien reichen von Bildhauerei, Druckgrafik, Zeichnung und Malerei über Assemblage und Objektkunst hin zu Installation und Video/Performance. Jede künstlerische Position steht mit Fragen nach Inhalt, Form und Konzept zunächst für sich und tritt durch gemeinsame Präsentation mit den anderen in Beziehung.

 

Grund Genug sind: Caterina Behrendt, Anka Büchler, Frauke Freese, Manuela Henschke, Katharina Müller, Marko Raffler, Daniela Schönemann und Luzia Werner

Zur Ortung X wird in zwei Räumen des Stadtmuseums eine Auswahl von Werken aller in der Gruppe vertretenen KünstlerInnen zu sehen sein. Neben der Präsentation der Einzelpositionen wird eine gemeinsam erarbeitete Klangkugelbahn installiert. Die BesucherInnen sind eingeladen, den Klang selbst zu initiieren. Handgetriebene, im Inneren mit einem Lamellenkörper versehene Kugeln aus  Neusilber wurden dafür gefertigt. Werden die Kugeln in die Bahn gegeben, bildet sich ein subtiler Klangraum.

 

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