Stadtportal Schwabach

Oberbürgermeister Matthias ThüraufLiebe Schwabacherinnen und Schwabacher, der Grundstein der Franzosenkirche wurde im Jahr 1686 von Hugenotten gelegt. Das waren Menschen, die aufgrund ihres protestantischen Glaubens ihre französische Heimat verlassen mussten und in Schwabach eine Zuflucht fanden. Heute ist Schwabach wieder Zufluchtsort für rund 700 Menschen, die auch wegen Kriegen, die vorgeblich im Zeichen des Glaubens stehen, ihre Heimat verlassen müssen. Ich bin sehr stolz, dass unsere Stadtgemeinschaft den Flüchtlingen fast 350 Jahre später mit einem unglaublichen Aufwand an Einsatz, Engagement, Offenheit und Herzlichkeit Unterschlupf und menschliche Nähe bietet. Nur wenn es der „großen Politik“ gelingt, den Flüchtlingsansturm zu bremsen, werden wir unseren Part weiter so gut meistern können. Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückblicke, fallen mir besonders zwei Ereignisse ein: Die Eröffnung des Jüdischen Museums in der Synagogengasse. Diese gibt uns zu denken, dass es erst 75 Jahre her ist, dass Menschen wegen ihres Glaubens aus Schwabach vertrieben und ermordet wurden. Dann war es wunderbar zu erleben, wie wir gemeinsam die Wiedereröffnung der Stadtkirche St. Johannes und St. Martin gefeiert haben. Ich glaube, es greift nicht zu kurz, diesen Tag als „historisch“ zu bezeichnen. Tausende Schwabacherinnen und Schwabacher sind zusammen gekommen, um das Herz unserer Stadt in neuer Pracht zu bewundern und im Gebet zusammenzufinden. Die Stadtkirche wird 2017 mit Sicherheit auch im Mittelpunkt stehen, wenn wir das Reformationsjahr begehen – 500 Jahre nach dem Thesenanschlag Martin Luthers. gibt uns allen zu denken, dass es heute selbstverständlich ist, dass Menschen verschiedener Konfessionen in Schwabach zusammen leben. 2017 feiern wir aber auch den 900. Geburtstag unserer schönen Stadt. Ich freue mich schon heute auf unser Stadtjubiläum. Lassen Sie uns gemeinsam 2016 nutzen und die Feierlichkeiten vorbereiten. Es soll nicht der Geburtstag der Stadtverwaltung werden, sondern das Fest aller Bürger. Dafür legen wir nächstes Jahr den Grundstein. Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2016.  Ihr Matthias Thürauf Oberbürgermeister

Liebe Schwabacherinnen und Schwabacher,

der Grundstein der Franzosenkirche wurde im Jahr 1686 von Hugenotten gelegt. Das waren Menschen, die aufgrund ihres protestantischen Glaubens ihre französische Heimat verlassen mussten und in Schwabach eine Zuflucht fanden.

Heute ist Schwabach wieder Zufluchtsort für rund 700 Menschen, die auch wegen Kriegen, die vorgeblich im Zeichen des Glaubens stehen, ihre Heimat verlassen müssen. Ich bin sehr stolz, dass unsere Stadtgemeinschaft den Flüchtlingen fast 350 Jahre später mit einem unglaublichen Aufwand an Einsatz, Engagement, Offenheit und Herzlichkeit Unterschlupf und menschliche Nähe bietet. Nur wenn es der „großen Politik“ gelingt, den Flüchtlingsansturm zu bremsen, werden wir unseren Part weiter so gut meistern können.

Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückblicke, fallen mir besonders zwei Ereignisse ein: Die Eröffnung des Jüdischen Museums in der Synagogengasse. Diese gibt uns zu denken, dass es erst 75 Jahre her ist, dass Menschen wegen ihres Glaubens aus Schwabach vertrieben und ermordet wurden. Dann war es wunderbar zu erleben, wie wir gemeinsam die Wiedereröffnung der Stadtkirche St. Johannes und St. Martin gefeiert haben. Ich glaube, es greift nicht zu kurz, diesen Tag als „historisch“ zu bezeichnen. Tausende Schwabacherinnen und Schwabacher sind zusammen gekommen, um das Herz unserer Stadt in neuer Pracht zu bewundern und im Gebet zusammenzufinden.

Die Stadtkirche wird 2017 mit Sicherheit auch im Mittelpunkt stehen, wenn wir das Reformationsjahr begehen – 500 Jahre nach dem Thesenanschlag Martin Luthers. gibt uns allen zu denken, dass es heute selbstverständlich ist, dass Menschen verschiedener Konfessionen in Schwabach zusammen leben.

2017 feiern wir aber auch den 900. Geburtstag unserer schönen Stadt. Ich freue mich schon heute auf unser Stadtjubiläum. Lassen Sie uns gemeinsam 2016 nutzen und die Feierlichkeiten vorbereiten. Es soll nicht der Geburtstag der Stadtverwaltung werden, sondern das Fest aller Bürger. Dafür legen wir nächstes Jahr den Grundstein.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2016.

Ihr Matthias Thürauf

Oberbürgermeister

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