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Walter Brosig (rechts) im Gespräch mit Johann Reichert, Leiter des Bürgermeister- und Presseamtes und zuständig für das Beteiligungsmanagement.

Die Stadt Schwabach ist mit 20 Prozent am gemeinsamen Kommunalunternehmen KommunalBIT der Städte Fürth, Erlangen und Schwabach beteiligt. Dieses ist der zentrale Informations- und Telekommunikationsanbieter der Stadtverwaltung. Der stadtblick hat KommunalBIT-Vorstand Walter Brosig zur Entwicklung des Unternehmens und zu Planungen für die Zukunft gefragt.

stadtblick: Herr Brosig, seit fast sechs Jahren besteht KommunalBIT nun. Wie lautet Ihr bisheriges Fazit?

Walter Brosig: Die Schwierigkeiten der Anfangsjahre sind überwunden. Wir haben ein qualifiziertes und motiviertes Team, das seine drei Auftraggeber, die Städte Fürth, Erlangen und Schwabach, in puncto IT- und TK-Dienstleistungen sehr gut unterstützt. Eine aktuelle Benutzerumfrage zeigt, dass die Beschäftigten in den beteiligten Verwaltungen unseren Service sehr positiv bewerten. In Schwabach sagen in 95 Prozent der ausgewerteten Fragebögen die Befragten, dass sie mit dem Service zufrieden sind. Das ist eine deutliche Steigerung zu einer gleichlautenden Umfrage im Jahr 2012. Wir sind also auf dem richtigen Weg.

stadtblick: Was genau leisten Sie denn für die drei Städte?

Brosig: Wir betreiben sowohl die Hard- als auch die Software im Rechenzentrum, unterstützen bei Fachanwendungen, betreuen die Endgeräte, übernehmen die Beschaffung von Ausstattung, halten Fortbildungen und selbstverständlich haben wir eine Hotline für Probleme, die im Alltag auftauchen.

stadtblick: Also in Prinzipt das, was vorher auch die kommunalen IT-Abteilungen geleistet haben?

Brosig: Nein, unser Service geht darüber hinaus. Durch die Synergieeffekte können wir die drei Städte sehr viel effizienter unterstützen. Die einzelnen Teams sind fachlich spezialisert. Das ist es übrigens, was uns auch für andere, kleinere Kommunen als Dienstleister interessant macht. Eine Satzungsänderung, die die Stadtratsgremien in Fürth, Erlangen und nun auch in Schwabach beschlossen haben, ermöglicht es KommunalBIT, sich „zu öffnen“, also Leistungen auch anderen juristischen Personen öffentlichen Rechts anzubieten. Wir dürfen nicht auf dem freien Markt tätig werden, wohl aber für andere Kommunen im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit.

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