Stadtportal Schwabach

von links: Christoph Kassian vom Amt für Landwirtschaft und Forsten, LfU-Präsident Claus Kumutat, Dr. Walter Martin vom LfU, Stadtförster Thomas Knotz, Oberbürgermeister Matthias Thürauf

Bayerns Repräsentant für den Boden des Jahres 2015 ist der Pseudogley im mittelfränkischen Schwabach. Dies gab der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) Claus Kumutat heute bei der offiziellen Übergabe der Auszeichnung an die Stadt Schwabach bekannt. Kumutat: „Das Landesamt für Umwelt würdigt das Engagement der Stadt Schwabach. Mit der begehbaren Bodengrube hat sie eine einzigartige Möglichkeit geschaffen, vor allem Schülerinnen und Schülern nahezubringen, worauf wir stehen." Für ihre Initiative zur Bodenbewusstseinsbildung wird die Stadt Schwabach als Bayerns offizieller Repräsentant für den Boden des Jahres 2015 ausgezeichnet.


Die Stadt Schwabach hat am Leitelshofer Weg im sogenannten „Schulwald" die größte begehbare Bodengrube der Region errichtet und in einen Naturspaziergang integriert. Die Grube gewährt buchstäblich einen „tiefen Einblick" in die Beschaffenheit des Waldbodens. Eine Schautafel erläutert die Entstehung von Böden, stellt ihre Bewohner vor und erklärt die Bedeutung der Böden für Mensch und Natur.


Der Pseudogley ist ein Stauwasserboden, der im Gegensatz zum grundwasserbeeinflussten Gley nicht ständig mit Wasser gesättigt ist und sich durch wechselnde Bodenfeuchte auszeichnet.
Der Boden des Jahres ist eine gemeinsame Aktion der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft und des Bundesverbandes Boden. Er wird seit 2005 jährlich ausgewählt. 2015 fiel die Wahl auf den Pseudogley.

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