Stadtportal Schwabach

Ausbaugebiete des Breitbands in Schwabach

Eigenausbau durch Telekom – Ausschreibung für übriges Gebiet

Weite Teile Schwabachs werden bis voraussichtlich Ende des Jahres in den Genuss hoher Internetbandbreiten mit mindestens 30 Mbit pro Sekunde kommen. Die Deutsche Telekom AG hat im Rahmen des nach der Bayerischen Breitbandrichtlinien vorgeschriebenen und durchgeführten Markterkundungsverfahrens erklärt, für große Teile des bebauten Stadtgebiets den sogenannten „eigenwirtschaftlichen Ausbau" durchzuführen. Das bedeutet, dass die Telekom große Teile Schwabachs auf eigene Kosten ausbaut (grüne Flächen im Plan rechts) und das Internetangebot mit bis zu 100 MBit/s im Download vermarktet. „Wir hoffen, dass wir bereits Anfang 2016 in Schwabach unser schnelles Internet anbieten können", so Markus Sand, Regionalbeauftragter der Deutschen Telekom. „Die Telekom wird ein richtig großes Gebiet ausbauen, darüber freue ich mich sehr", sagte Oberbürgermeister Matthias Thürauf. „Und auch die übrigen Haushalte werden wir wohl schon bald mit hohen Bandbreiten versorgen können."

Das nicht für den Eigenausbau durch die Telekom vorgesehene bzw. nicht bereits ausreichend versorgte Gebiet wird nun im Rahmen des staatlichen Breitbandförderprogramms ausgeschrieben (rote Flächen in der Karte). Das bedeutet, dass sich verschiedene Anbieter bewerben können, um das übrige Gebiet mit Breitband zu versorgen. Die Kosten, die die Anbieter aus wirtschaftlichen Gründen nicht tragen können, hat die Stadt Schwabach tragen. Sie erhält jedoch bis zur einer Summe von 560.000 Euro einen Zuschuss auf die förderfähigen Kosten von 60 Prozent vom Freistaat Bayern. Zu den für den geförderten Ausbau vorgesehenen Gebieten gehören:
• Dietersdorf
• Gewerbegebiet Falbenholz
• Wolkersdorf
• Oberbaimbach
• Schwarzach
• Schaftnach
• Unterreichenbach.

Soweit in diesen Gebieten Randbereiche oder angrenzende Flächen nicht mehr im Ausschreibungsbereich liegen oder ein geförderter Ausbau nicht möglich ist, werden diese dennoch vom Ausbau profitieren. „Generell gilt: Je näher ein Haus an einem Knotenpunkt bzw. glasfasergespeisten Kabelverzweiger liegt, desto höher ist die Internetgeschwindigkeit", so Sebastian Prechtl vom Planungsunternehmen IK-T, das die Stadt Schwabach berät. „Das heißt, dass auch der überwiegende Teil der benachbarten Gebiete, wie zum Beispiel Unterbaimbach auch auf etwa 25 Mbit pro Sekunde kommen dürften. Das ist ein vielfaches mehr als heute." Nahezu 100 Prozent versorgt Vorbehaltlich der Ausschreibung werden mit den bereits ausreichend versorgten Gebieten, dem eigenwirtschaftlichem und dem geförderten Ausbau nahezu 100 Prozent der Schwabacher Haushalte in den Genuss von Geschwindigkeiten über 25 Mbit kommen. Das Verfahren in den rot markierten Stadtteilen soll in etwa 18 Monaten abgeschlossen werden.

Genaue Antworten auf Fragen zur Downloadgeschwindigkeit einzelner Grundstücke in Grenzgebieten des Ausbauplans sind nach dem aktuellen Stand der Planungen aus rein technischen Gründen leider noch nicht möglich. Auch Auskünfte über die exakten Grenzen des Ausbauplanes können wir nicht geben. Wir bitten Sie von entsprechenden Nachfragen abzusehen und danken für Ihr Verständnis.

Kontakt

Michael Geißendörfer
Telefon: 09122 830-100

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Grafik: IK-T Innovative Kommunikationstechnologien Manstorfer und Hecht GbR

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