Werner Härtl (Reichersbeuern)
Schöner Schein – Schöner Scheiß!
Werner Härtls Werke entstehen aus einem unkonventionellen, aber vielseitigen Material: Kuhmist. Den Einfall hatte er bei der Arbeit in der Landwirtschaft, wo ihm die hohe Haftkraft und starke Färbeeigenschaft des Kuhdungs auffiel. Lediglich mit Wasser verdünnt trägt Härtl ihn mal lasierend, mal pastos auf oder formt daraus plastische Objekte. In Kombination mit Blattgold entsteht ein visuelles Spannungsverhältnis: In der Draufsicht verschmelzen beide Stoffe optisch, erst durch Lichteinfall oder je nach Blickwinkel des Betrachtenden hebt sich das Gold leuchtend ab – eine Beobachtung, die zum Nachdenken anregt übervom Menschen konstruierte Wertvorstellungen.
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