In den letzten Tagen sind einige Fragen und Gerüchte an die Stadtverwaltung herangetragen worden, die an dieser Stelle beantwortet werden sollen.
1. Ist das Schwabacher Krankenhaus geschlossen?
Nein, das Haus ist in Betrieb.
2. Schließt das Schwabacher Krankenhaus bald?
Nein! Egal wie es nach den aktuellen Entscheidungen weiter geht, will Diakoneo das Krankenhaus in diesem Jahr ohne Veränderung weiter betreiben.
3. Wird das Haus bald abgerissen und das Gelände komplett mit Wohnungen zugebaut?
Nein! Das ist nicht das Ziel. Außerdem ist es vertraglich und baurechtlich nicht möglich.
4. Worum geht es aktuell?
Die Krankenhausreform des Bundes erhöht die Standards der Krankenhäuser in Deutschland. In zwei Jahren fallen in Schwabach bei "Nicht handeln" wesentliche Leistungsgruppen weg - insbesondere die Notfallversorgung. Daher soll in einem Bieterverfahren ein neuer Träger mit einem Zukunftskonzept gefunden werden. Die Ziele: Sicherung der Arbeitsplätze und bestmögliche medizinische Versorgung.
5. Was passiert, wenn sich im Bieterverfahren niemand findet?
Mit Diakoneo ist vertraglich vereinbart, dies parallel zum Bieterverfahren in einem regionalen Strukturgutachten mit dem Kreisklinikum Roth zu klären. Das würde aber sicher eine Verkleinerung des Betriebs in Schwabach bedeuten.
6. Warum muss die Stadt dafür ihre Anteile am Krankenhaus abgeben?
Diakoneo muss einen Träger finden, der z.B. durch Spezialisierung eine Zukunftsperspektive aufzeigt. Das wird jemand nur, wenn er das auch nach eigenem Ermessen tun kann. Daher war die einhellige Empfehlung aller externen Gutachter, dass das nur ohne Beteiligung der Stadt funktionieren kann.
7. Warum wurden die Anteile für nur einen Euro verkauft?
Die Krankenhaus-gGmbH hat aus verschiedenen Darlehen und Bürgschaften hohe Schulden. Diese mindern natürlich einen Kaufpreis.
8. Wann erfährt man, wie es weitergeht?
Alle Beteiligten gehen davon aus, dass in etwa drei Monaten konkreteres zur Zukunft klar ist.