In Schwabach hat es seit 1998 gute Tradition, im Frühjahr den Baum des Jahres zu pflanzen. So auch heuer – allerdings mit einer Besonderheit: Es wurde nicht der Baum des Jahres 2025, die Roteiche, sondern der Baum des Jahres 2014, eine Traubeneiche, gepflanzt. Den Grund dafür erklärte Stadtförster Thomas Knotz am Pflanzort beim Trimmpfad in der Brünst: „Die Roteiche stammt aus dem Osten Nordamerikas und wird als invasive Art eingestuft. In einem Landschaftsschutzgebiet wollen wir die nicht haben, denn sie verdrängt die heimischen Arten.“ Ein Hinweisschild zum Baum des Jahres 2025 wurde stattdessen an einer bereits vorhandenen Roteiche in der Nähe des Waldparkplatzes angebracht. Eingeladen zur Pflanzung hatte Andreas Barthel vom Landschaftspflegeverband Schwabach. Die beiden Bundesfrei-willigendienstleistenden des Umweltschutzamtes hatten bei den Vorbereitungen geholfen.
Zum Setzen der Traubeneiche kamen neben Oberbürgermeister Peter Reiß auch Umweltreferent Dr. Maximilian Hartl und Kämmerin Stefanie Rother sowie Alt-Bürgermeister Dr. Roland Oeser. Außerdem etliche Mitglieder des Schwabacher Stadtrats. Die Pflanzung haben die Stadtwerke Schwabach unterstützt, weshalb auch Christian Wild von den Stadtdiensten die Pflanzaktion im Waldgebiet Brünst begleitete.
Stadtförster Thomas Knotz hatte vor Ort Wissenswertes über die Charakteristika der Traubeneiche sowie über Eichen im Allgemeinen zu berichten: „Die Eiche ist in Deutschland bis heute ein mystischer Baum. Sein hochwertiges Holz wird sowohl beim Möbelbau als auch in Kirchenbauten, bei Fachwerk oder Whiskey- und Weinfässern verwendet. Der Name der Traubeneiche leitet sich von den Früchten, den Eicheln ab. Diese sitzen wie Trauben an den Zweigen.“