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Bürgerbüro schließt am 19. Juni eine Stunde früher

Das Bürgerbüro im Erdgeschoss des Rathauses schließt am Mittwoch, 19. Juni, bereits um 17 Uhr. Grund dafür ist eine betriebliche Veranstaltung. Die üblichen Öffnungszeiten sind: montags, mittwochs, donnerstags und freitags von 8 bis 18 Uhr, dienstags von 8 bis 12 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr.

Der neue Integrationsrat der Stadt Schwabach ist zur konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Dabei wurde Sandra Niyonteze erneut zur Vorsitzenden für eine weitere Amtszeit gewählt. „In Schwabach leben immer mehr Menschen mit so genanntem ‚Migrationshintergrund‘. Das heißt aber nichts anderes, dass ihre Interessen für die Stadtgesellschaft wichtiger werden. Ihre Stimme wollen und werden wir in den nächsten vier Jahren sein“, sagte Niyonteze zu ihrer Wiederwahl.

Erstmals wurden die Mitglieder vom Stadtrat bestimmt. Vorher gab es alle vier Jahre Wahlen, an denen aber nicht viele Leute teilgenommen haben. Die folgenden Personen sind dabei: Katarina Tsitsioula, Hamdi Dingiloglu, Luzie Valentina Feldmann (für die CSU), Sandra Niyonteze, Alexandra Kahrs (für die SPD), Arifkhan Popalsei, Sham Salahe (für die Grünen), Olexandra Dibazhe (für die FDP) und Zahra Azadi (für die Freien Wählern). Diese Personen wurden von den Parteien im Stadtrat ausgewählt und benannt.

Oberbürgermeister Peter Reiß: „Ich gratuliere der alten und neuen Vorsitzenden Sandra Niyonteze sowie allen Mitgliedern und freue mich auf die Zusammenarbeit. Mit Sham Salahe hat es eine junge, engagierte Mitbürgerin geschafft, die bereits für einen Tag meinen Platz eingenommen hat. Das ist genau das Engagement junger Menschen für Schwabach, das wir brauchen.“ Im Oktober 2022 hatte Sham Salahe im Rahmen der Aktion „Bürgermeisterin für einen Tag“ OB Reiß für einen Tag begleitet und unter anderem eine Referentensitzung geleitet: „Bereits damals ist mir Frau Salahe durch ihr herausragendes Interesse an kommunalen Themen aufgefallen.“

Die ausgewählten Mitglieder konnten sich schriftlich für eine Mitarbeit im Rat bewerben und wurden dann von den Parteien ausgewählt. Es ist nicht notwendig, dass sie Mitglieder der Parteien sind. Es gab insgesamt 18 Bewerbungen. Um mitzumachen, mussten sie mindestens 16 Jahre alt sein und entweder sie selbst oder mindestens ein Elternteil durfte nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.

Auch einige Vertreter von verschiedenen Gruppen wurden benannt, die mit den Zielen des Integrationsrats zu tun haben: Dekanin Berthild Sachs (von den Christlichen Kirchen), Selda Koc (von den Muslimischen Religionsgemeinschaften), Daniel Wolfrum (von der Diakonie) und Lysett Fuchs (von der AWO) für die Arbeit mit Migranten und Flüchtlingen, Bernd Kemper als Vertreter des Sports in Schwabach, Marc Seubert als Vertreter der Wirtschaft in Schwabach und Rezarta Reimann als Ansprechpartnerin für Integrationsangelegenheiten im Stadtrat.

Die Amtszeit des Integrationsrats geht nun bis 2027. Der Integrationsrat setzt sich für die Interessen von Menschen mit Migrationshintergrund in Schwabach ein. Vor allem geht es darum, ihre Lebensbedingungen zu verbessern und ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben in der Stadt zu fördern. Der Integrationsrat berät den Stadtrat in allen Fragen, die Menschen mit Migrationshintergrund in Schwabach betreffen und die in den Verantwortungsbereich der Stadt fallen. Dazu machen sie eigene Vorschläge und geben Stellungnahmen ab, wenn der Stadtrat oder die Stadtverwaltung danach fragen.